PHYSIOTHERAPIEPRAXIS      BERLIN-WEDDING                                                        CHRISTINE GAILER
 

             

Manuelle Therapie oder Chirotherapie
   
 

Manuelle Therapie befasst sich mit der Behandlung von Funktionsstörungen der Gelenke im Körper soweit diese reversibel sind. Eine Gelenkstörung kann sich durch ein „zuviel an Bewegung“ oder „zuwenig an Bewegung“ (Blockierung) äußern. Grundlage der „Manuellen Therapie“ ist ein spezifisch entwickeltes Untersuchungs- und Behandlungsverfahren.
Behandelt wird mit Gelenktechniken oder Muskeltechniken, je nach Funktionsstörung wird ein spezielles Behandlungskonzept erstellt.

Bei bestehenden Schmerzzuständen und Bewegungseinschränkungen eines Gelenkes (Gelenkinnenraum, Kapsel, Bänder) wird das Separieren von Gelenkflächen (Traktion) oder das parallele Verschieben der Gelenkpartner zur Schmerzlinderung und Bewegungsverbesserung angewandt. Hierbei handelt es sich um eine paraphysiologische Bewegung, die der Patient selbst nicht durchführen kann. Bestehen muskuläre Dysbalancen, wird mit Muskeltechniken der PIR (postisometrischen Relaxation) gearbeitet. Bei Schmerzzuständen an der Muskulatur wird durch eine tiefe Quermassage (Deep Friktion) oder mit einer Triggerpunkt-Therapie, die Spannung des Muskels herabgesetzt und eine Schmerzlinderung erreicht. Diese Techniken sind den normalen Massagetechniken ähnlich, erzielen jedoch eine bessere und schnellere Wirkung, da diese tiefer gehen und gleichzeitig Gelenkstörungen mitbehandelt werden, sowie Bewegungsmuster verändert werden.

Nach Wiederherstellung des vollen Bewegungsausmaßes werden die zugehörigen Muskelgruppen nach verschiedenen Prinzipien (med. Trainingstherapie; PNF), auftrainiert, um Kraft, Koordination und Ausdauer zu erlangen.
Die „Manuelle Therapie“ ist ein komplexes Untersuchungs- und Behandlungsverfahren, um bestehende Funktionsstörungen gelenkschonend zu behandeln.

Für weitere Fragen zu angewandten Therapien stehen wir Ihnen gern persönlich zur Verfügung.

 

Wir haben uns spezialisiert!

Für diese Therapie ist eine spezielle Zusatzausbildung und Prüfung erforderlich.
Die Ausbildung schließt mit einer internationalen Anerkennung ab und dauert 2-4 Jahre.